WURZEL­SPITZEN­RESEKTION
IN BAYREUTH

Das Ziel der Wurzelspitzenresektion ist es, den Zahn zu erhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Bei einer hartnäckigen Entzündung oder einer Zahnzyste im Bereich der Wurzelspitze sollte das entzündete Gewebe beziehungsweise die Zyste vollständig entfernt werden.

1. Molar in Ausgangssituation mit Zyste
2. Molar nach Wurzelspitzenresektion
3. Prämolar ein halbes Jahr nach der Wurzelspitzenresektion mit Reossifikation (Knochennachbildung)


Welche Gründe sprechen für eine Wurzelspitzenresektion?

Unter anderem machen die folgenden Indikationen einen operativen Eingriff zur Entfernung der Wurzelspitze notwendig:

  • stark gekrümmter Wurzelkanal
  • Verästelung der Wurzel
  • Zysten im Wurzelbereich
  • wiederkehrende Beschwerden nach Wurzelkanal- oder Wurzelbehandlung

Wie verläuft die Behandlung?

Nach einer Lokalanästhesie wird die Wurzelspitze mikrochirurgisch freigelegt und ein kleines Stück (ca. 3 mm) abgetrennt. So lassen sich die verästelten Ausläufer des Wurzelkanals mitsamt den Bakterien und entzündetem Gewebe komplett beseitigen.

Danach erfolgt eine retrograde Füllung des Kanalsystems, das heißt, wir verschließen es von der Wurzelspitze her. Zusätzlich lagern wir zur knöchernen Regeneration Kollagen ein. Die sorgfältig vernähte Wunde kann zügig und praktisch narbenfrei verheilen, das Nahtmaterial wird nach 7-10 Tagen entfernt.

Im DentalZentrum arbeiten wir bei der Wurzelspitzenresektion standardmäßig mit optischen Vergrößerungen wie Lupenbrille und Mikroskop. Dies erlaubt es, das Wurzelkanalsystem minimalinvasiv und schonend zu behandeln. Auch ungefüllte Bereiche und feinste Verästelungen werden erkannt und bakteriendicht versiegelt.

Gern beraten wir Sie zu allen Fragen rund um das Thema Wurzelspitzenresektion und zu verschiedenen Möglichkeiten der Anästhesie.

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über unsere Leistungen in der Oralchirurgie.

Wir beraten Sie gern individuell und unverbindlich im DentalZentrum Bayreuth.